Verarbeitung persönlicher Daten

Verarbeitung persönlicher Daten

FINENTRY ist ein Webbrowser-basierter digitaler Service, der die Reise nach Finnland und die einreisebezogenen Coronavirus-Tests während der Coronavirus-Pandemie vereinfacht.

Mit dem FINENTRY-Fragebogen des Service erhält der Einreisende auf der Grundlage seiner Situation und der aktuellen behördlichen Richtlinien eine personalisierte Empfehlung, ob, wie oft und wann er sich auf Corona testen lassen sollte.

In den Regionen der Gesundheitsbezirke, die den FINENTRY-Service eingeführt haben, kann der Einreisende bei Bedarf selbst einen Termin für einen Coronavirus-Test vereinbaren – oder eine Anfrage für den Test an der Grenzübergangsstelle beantragen und so das Anstehen an der Gesundheitsberatungsstelle an der Grenzübergangsstelle vermeiden.

Der FINENTRY-Service verarbeitet personenbezogene Daten für zwei verschiedene Zwecke:

  1. Patientenversorgung (Patientenregister)

    Bei einem Abstrich handelt es sich naturgemäß um eine Patientenversorgung, und die zur Durchführung der Probenentnahme erforderlichen Daten (einschließlich Termindaten) sind Patientendaten. Es ist Teil des Patientenregisters des Gesundheitsdienstes, der den Patienten versorgt.

    Der für die Verarbeitung Verantwortliche des Patientenregisters ist der Gesundheitsdienst, in dessen Auftrag die Probenentnahme durchgeführt wird. Der für die Verarbeitung Verantwortliche ist nicht notwendigerweise derselbe wie der bei den Abstrichen, die am Einreise- und am Aufenthaltsort genommen wurden.

  2. Rückverfolgung von Infektionen (Ad-hoc-Register)

    Die Rückverfolgung von Infektionen stützt sich auf das Infektionsschutzgesetz und darf Daten über infizierte und ansteckungsverdächtige Personen nach § 39 erheben und verarbeiten. Sie werden in das Fallregister des für die Infektionsverfolgung zuständigen Gesundheitsbezirks aufgenommen.

    Der für die Verarbeitung Verantwortliche des Ad-hoc-Registers ist der Krankenhausbezirk, in dessen Region sich der Einreiseort des Einreisenden befindet oder in dessen Region sich der Einreisende zu einem bestimmten Zeitpunkt aufhält.

    Die Daten in den Ad-hoc-Registern werden automatisch von einem Krankenhausbezirk in einen anderen übertragen, entsprechend den Bewegungen des Einreisenden.

    Der Krankenhausbezirk stellt sicher, dass hinreichende Daten an die Gemeinden in seinem Bezirk übermittelt werden, wenn diese eine eigenständige Infektionsverfolgung durchführen.

HUS ist der Verarbeiter von personenbezogenen Daten im FINENTRY-Service, die aus anderen Registern als den eigenen verarbeitet werden.

Informationen zu Patientenregistern in Übereinstimmung mit der Datenschutzgesetzgebung sind auf der Website des für die Verarbeitung Verantwortlichen verfügbar. Um Ihre Daten zu überprüfen, wenden Sie sich bitte an den Krankenhausbezirk, der Ihre Probenentnahme organisiert hat.